4. März 2012 |
(Rezension) Young Sherlock Holmes 01.- Der Tod liegt in der Luft by Andrew Lane


Autor: Andrew Lane
Preis: 8,99€
Seiten: 415
Wertung: 4/5
Originaltitel: Young Sherlock Holmes 1: Death Cloud
Verlag: FJB
Band 1 von (?)
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Inhalt:  

Der junge Sherlock Holmes soll seine Sommerferien auf dem Land verbringen bei Tante Anna in Farnham. Stundenlang dauert die Reise und nichts als Gerstenfelder weit und breit. Noch öder geht es ja wohl kaum, Sherlock ist stocksauer. Doch dann kommt alles ganz anders und plötzlich ist er mittendrin in seinem ersten Fall. Mysteriöse Todesfälle, prügelnde Muskelprotze und ein böser Baron das erste Abenteuer des jungen Meisterdetektivs beginnt.  


Zum Buch:

Nachdem ich die ganzen Fantasybücher mit einer Liebesgeschichte im Vordergrund gelesen habe, wollte ich einfach mal etwas anderes ausprobieren. Außerdem mag ich Scherlock Holmes einfach und habe mich umso mehr gefreut, dass wir nun auch etwas über seine "jungen" Jahre erfahren können.
Das Buch ist von außen ganz nett gestaltet; vorallem der Schriftzug gefällt mir, da er einem so offensichtlich ins Auge fällt. Außerdem finde ich, dass die Stadt im Hintergrund und der junge Sherlock, die Stimmung im Buch wunderbar widerspiegeln. 
 Zudem wird die Geschichte wird aus der Sicht der Erzählers in der Vergangenheit berichtet.
Andrew Lanes Schreibstil ist außergewöhnlich. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl als würde ich einen Film sehen, denn durch die Art wie der Autor die ganze Szenerie beschrieben hat, konnte ich mir alles genaustens vorstellen.
Sherlock ist schon in seinen jungen Jahren ein Kombinationsgenie und zeigt auch gewisse Verhaltensweisen, welche wir schon von dem erwachsenen Meisterdetektiv kennen. Er ist einfach ein sehr sympathischer Hauptcharakter dem man in seinen Abenteuern überall hin folgen möchte. Doch auch die Nebencharaktere wie Matty, Virgina oder Mr. Crowe sind mir ans Herz gewachsen; jeder hatte etwas Besonderes, was ihn einzigartig erscheinen ließ. Sogar die Schurken waren so gut beschrieben, dass ich mich teilweise richtig vor ihnen geekelt habe und vorallem Baron Maupertuis hat mir einen Schauer über den Rücken gejagt. 
Die Art und Weise wie der Autor die Geschichte ausgeklügelt hat war genial. Er hat es geschafft, dass alles zusammenpasste und sogar nebenbei erwähnte Dinge später eine entscheidene Rolle spielten.
Wie der Titel schon verrät geht es um ein mysteriöses, unsichtbares Etwas das Menschen umbringt und es wie die Pest oder Pocken aussehen lässt. Doch wenn man sich den englischen Titel ansieht, handelt es sich um "die Todeswolke". Im Prolog lernen wir diese Wolke auch schon aus der Sicht eines späteren Freundes kennen; ein komisches Ding sage ich euch. Ein wabberndes, schwarzes Wolkenähnliches Etwas. 
Diese Wolke ist Teil einer Verschwörung, welche Sherlock und seine Freunde auf eine Reise quer durch Europa schickt. Stück für Stück lässt der Autor sie mehr herausfinden, nur um Sherlock gleich wieder auf den Holzweg zu schicken.
Der Spannungspegel war von Anfang an sehr hoch und ließ so gut wie nie nach.
Es gab ein paar Textstellen, die für meinen Geschmack zu langwierig und somit ein bisschen zäh zu überwinden waren, doch sie haben den Lesefluss kaum gestört.
Ich kann nur sagen, dass es sich lohnt dieses Buch zu lesen! Über die Verschwörung und allgemein das Abenteuer kann ich nicht mehr viel sagen ohne die Spannung vorraus zu nehmen, denn das Rätseln wärend des lesens macht furchtbar viel Spaß.


Fazit:

Ein wunderbarer, erster Fall des jungen Sherlock Holmes. Hoffen wir, dass das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten lässt. :)
Der erste Band dieser Serie bekommt von mir insgesamt 4/5 Eistörtchen.


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